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Auslandssemster Durban

Erfahrungsbericht von Niklas Kirchmann, Dualer Student Betriebswirtschaft Industrie

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Ngiyabonga! an Dethleffs

Angefangen   hat   mein   großes   Abenteuer   im   Frühjahr. Ich habe einige Informationen von Freunden und Bekannten bzgl. verschiedener Ziele für ein Auslandssemester eingeholt. Nach dem Ausschlussverfahren habe ich mich letzten Endes für Südafrika entschieden. Ich wollte unbedingt in eine Großstadt außerhalb von Europa mit stabilen Wetterbedingungen. Da hat sich natürlich „Durban – the warmest place to be“ sehr gut angeboten. Darüber hinaus ist die Belegung der richtigen Kurse, um die erforderlichen Credits zu sammeln, an der Durban University of Technology (DUT) unproblematisch, was mir auch sehr wichtig war. Mit gültigem Visum im Gepäck, begab ich mich Ende Januar für das dreieinhalbmonatige Auslandssemester auf die Reise.

Studieren mal anders

In Durban angekommen waren meine Mitbewohner und ich schon sehr gespannt auf unsere gemeinsame Wohnung. Ein toller Blick auf den Strand und die Beachfront von Durban (zu Fuß keine fünf Minuten entfernt), erwarteten uns und brachten uns täglich zum Staunen. Im Gegensatz zu einigen gefährlichen Stadtgebieten, die es in Durban durchaus gibt, fühlten wir uns hier sehr sicher und konnten uns unbedenklich bewegen.

Sicherheit war dann auch ein großes Thema an der Universität. Der Eingang der DUT wurde stets vom Sicherheitspersonal bewacht und der Campus war von großen Mauern eingekreist. Trotz alledem fühlte ich mich immer sehr wohl und konnte viele neue Eindrücke gewinnen. Im Gegensatz zu den kleinen Klassenzimmern und der geringen Studentenanzahl in einem Kurs an der DHBW in Ravensburg, waren die Vorlesungen in Südafrika nämlich grundverschieden. Die Vorlesungen fanden in großen Hörsälen und auch zusammen mit vielen anderen einheimischen Studienkollegen statt. Deren große Hilfsbereitschaft und tolle Tipps trugen ebenfalls zu einem erfolgreichen Aufenthalt bei. 

Auf Entdeckungstour

Neben den interessanten Vorlesungen, innerhalb derer ich auch einiges über die südafrikanische Kultur erfahren habe, blieb an den Wochenenden und einzelnen Urlaubstagen auch ausreichend Zeit um Durban und Südafrika zu erkunden. Das International Office der DUT hat z. B. mit uns eine tolle Stadtführung unternommen, bei der eine Präsentation in der Präsidentensuite des Fußball-WM-Stadions den Abschluss bildete. Aber auch sonst haben sich einige Gelegenheiten geboten, bei denen man selbstständig Ausflüge in die Metropolen des Landes Kapstadt und Johannesburg, zu den Drakensbergen oder dem Kruger Nationalpark unternehmen konnte.

Alles in allem war dieses Auslandssemester eine unvergessliche Zeit. Ich bin sehr glücklich darüber, dass Dethleffs mir dies ermöglicht hat. Ich konnte nicht nur mein Englisch verbessern, sondern habe tolle Menschen kennengelernt und mich selbst weiterentwickelt. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für die umfangreiche Unterstützung von Dethleffs bedanken und bediene mich dabei der Worte der Zulu, der größten ethischen Gruppe Südafrika: Ngiyabonga!“