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Aktuelles in der Kunstgalerie Dethleffs

Neue Ausstellung im November 2017: Ursula Dethleffs - das scheue Wunderkind 1940-1949

Ursula Dethleffs war schon früh als Wunderkind gefeiert worden. Ihre Mutter, die Künstlerin Fridel Dethleffs-Edelmann, war stolz auf den frühen Ruhm ihrer Tochter. Ursula selbst war über das Wort „Wunderkind“ nie glücklich.

Manche von Ursulas Arbeiten, die seit vielen Jahren bewundert werden, wird man eher als schöne Kinderarbeiten, denn als Kunstwerke beurteilen. Das Urteil über die in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten überlassen wir den erfahrenen Kunsthistorikern. Aus der frühen Periode von 1940 bis 1949 haben wir 24 ihrer wichtigsten Arbeiten ausgesucht.

Ausstellung im Juni 2017: Fridel Dethleffs-Edelmann - 12 der wieder entdeckten Blumengemälde in Öl von 1926 bis 1952

Warum kann es spannend sein, verschollene Kunstwerke zu suchen? Auch Goldsucher wissen, dass man bei der Goldsuche viel finden kann oder aber gar nichts. Das gilt auch für Kunstwerke. Doch bei Kunstwerken geht es um mehr als beim Gold: Gold ist und bleibt immer nur Gold – das Materielle bleibt das Allein-Wichtige. Bei Kunstwerken geht es oft um mehr. Wer Kunstwerke aufspüren will, der sucht bisher unbekannte Arbeiten, Geheimnisvolles über die Künstlerin, über ihr soziales Netzwerk, über ihre Arbeit usw. Das waren auch die Ziele dieser Suche. Überraschendes wurde gefunden. Auch ganz Privates. Dazu hier das Neueste über die Suche. 52 Blumengemälde wollen entschlüsselt werden. Für 12 Gemälde sind die Ergebnisse hier veröffentlicht.

Ausstellung im Dezember 2016: Ursula Dethleffs: Himmlisches - Kostbare Keramik

Im Jahr 1944 war Ursula Dethleffs elf Jahre alt. Damals bemalte sie ihre erste Keramik-Schale mit dem Titel „Geburt der Venus“. Der Titel stammte nicht von Ursula, sondern von ihrer Mutter, der Malerin Fridel Dethleffs-Edelmann. Die Mutter war Ursulas wichtigste Lehrerin: Von ihr lernte Ursula fast alles: so auch in frühester Jugend das Zeichnen nach der Natur. Immer wieder streifte die Mutter mit ihrer Tochter durch das Allgäu; immer wieder besuchten sie Ausstellungen, Kirchen und Museen. Danach verfestigten sie gemeinsam das Gesehene bei der Bewunderung von Kunstbüchern aus Mutters Bibliothek. Einmal hat ihre Mutter die Tochter auf ein Gemälde von Botticelli aufmerksam gemacht: Es trug den Titel „Geburt der Venus“. Darin lässt Botticelli seine Venus aus den beiden geöffneten Schalen einer Muschel emporsteigen. Diese Szene hat Ursula dann bei ihrer „Geburt der Venus“ übernommen.

So folgten in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Keramikschalen von Urlula Dethleffs, von der jede ihre ganz eigene Geschichte erzählt.

Juli 2016: Die 1. Reise der Familie Dethleffs mit Ihrem Wohnauto im Jahr 1934

Mit: Original handgeschriebenem Reisebericht von Fridel Dethleffs-Edelmann in Sütterlin 72 Seiten als PDF-Datei – ungekürzt / daraus das Wichtigste in deutscher Schrift / mit oft erstmal veröffentlichten Fotos, Gemälden und Zeichnungen.

Beginn der Reise - Abschied von Fridels Mutter vor deren Haus in Ottersweier - dort lebte damals die Familie Dethleffs.

Familie Dethleffs am 11.Apil 1934 – vormittags um 1/2 10 Uhr
Auf dem Foto vorne von links: Fridel Dethleffs-Edelmann, Ursula mit 9 Monaten auf dem Arm der Großmutter Edelmann neben Arist Dethleffs

Skulptur und Relief 1950 bis 1994 - Einführung zur Ausstellung Mai 2016

Von 1950 bis 1955 widmete sich die junge Ursula Dethleffs erstmals - nach vielen Zeichnungen, Collagen usw. - der dreidimensionalen Skulptur. Nach 1955 arbeitete Ursula Dethleffs nicht mehr an Skulpturen. Erst als sich die Künstlerin 1980, also 25 Jahre später, der Objektkunst zuwandte, wurden Skulpturen und Reliefs ihre zentrale Ausdrucksform.
Bis zu ihrem Lebensende arbeitete Ursula Dethleffs - im Gegensatz zu früher - nur noch mit alten Bauernmöbeln, mit unbrauchbaren Werkzeugen usw. aus den alten Restbeständen der befreundeten Handwerker. Waren am Anfang die atomaren Mittelstreckenraketen der Angriffspunkt, dann veränderte die Künstlerin bald ihr Konzept.

März 2016: Blumengemälde von Fridel Dethleffs-Edelmann: Ausschnitt und Original 1915-1970

1915 - vor 100 Jahren hat Fridel Dethleffs-Edelmann ihr Ölgemälde „Kapuziner“ gemalt - sie war damals noch ein 15 jähriges Mädchen. Als Seniorin hat sie im Jahr 1970 ihr Ölgemälde „Rauhreif“ beendet; sie war inzwischen 71 Jahre alt geworden.
Viele Gemälde hat sie in ihrem Leben den Blumen gewidmet. Wir zeigen Ihnen 35 dieser Öl-Gemälde.
Jeder Vergleich beweist die große Liebe der Malerin zum filigranen Detail und zur unendlichen Schönheit der Schöpfung. Die Vergänglichkeit klingt in den Bildern an – aber dank der Schönheit der Gemälde können wir die Vergänglichkeit ertragen.